Black Coffee History

Kalte Honky Tonk® Nacht – jedoch heiße Sounds in den Lokalen!

Gütersloh. Yeah, yeah, yeah…das war doch mal wieder ein heißer Abend in den Locations von Gütersloh. Am Wochenende gabs nur ein Thema in der Stadt - Honky Tonk® mit 19 Livekonzerten: Wo gehe ich hin, was höre ich mir an, waren hier die grundlegenden Fragen. Wer den Veranstaltungsplan genauer studierte, dem fiel auf, dass auch wieder einige neue Bands ihre Honky Tonk® Premiere in Gütersloh feierten. Insgesamt genossen 3800 Besucher das Musikspektakel…

Veranstalter Dominik Brähler war sichtlich zufrieden: „Ersteinmal müssen wir uns bei der Stadt, den Sponsoren, den Gastronomen, den Gästen und vor allem den Medien bedanken, die wieder mal beeindruckend für unser Fest die Werbetrommel gerührt haben.“ Und so herrschte in der Innenstadt am Abend des 13. September ein buntes Treiben. In den Locations feierten die Besucher des Kneipenfestivals eine große Party – zufriedene Gesichter und ausgelassene Stimmung konnte man beobachten.

Das Open Air auf dem Kolbeplatz begann bereits 19 Uhr mit der Band Black Coffee. Doch viele Honky Tonker kamen erst später, da die Konzerte in den Lokalen gegen 21 Uhr losgingen. Die Kälte kroch in die Glieder, aber viele Fans verharrten bis zum Schluss und ließen sich bei Soul & Funk Rhythmen davon nicht unterkriegen.

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— 9. Gütersloher „Honky Tonk®“-Kneipenfestival (15. 9. 2008)

Funk’n’Soul Sounds im Loop zum Honky Tonk® in Wolfsburg

Wolfsburg. Hier spielt die Musik! So lautet das Motto des Honky Tonk® Festivals in Wolfsburg am 02.10.08. 22 Bands werden an diesem Abend zeigen, wo der musikalische Hammer hängt. Eine der beteiligten Bands trafen wir zum Interview. Black Coffee wird das Publikum mit heißen Bläsersätzen und groovigen Soul & Funkrhythmen verzaubern. Zum Festival werden sie ab 22 Uhr über die Bühne wirbeln:

Redaktion: Ihr seid eine sehr große Band ­ wenn alle dabei sind - immerhin 11-köpfig (in Wolfsburg aber in der 6er Besetzung). Ist es da nicht schwierig alle Vorstellungen und Vorlieben der einzelnen unter einen Hut zu bringen? Und wie finden sich so viele Leute zu einer gemeinsamen Probe zusammen?

Hendrik (Bass): Das Konzept und der Leitfaden stammt von mir. Ich organisiere alles von der Musikauswahl über die Probe bis zum Konzert. Überall können sich die anderen der Band einbringen und machen das auch ­ wenn ich die Ideen gut finde, machen wir es, wenn nicht dann nicht, das erspart uns in der Regel sinnlose Diskussionen. Alle hören sich die Titel, die wir spielen vor einer Probe heraus und schreiben sie auf. Die Bläsersätze arrangiert André Bauer (sax). Mittlerweile haben wir einen riesengroßen Pool an spitzen Musikern, die das Programm kennen und innerhalb kürzester Zeit neue Songs erarbeiten können ­dafür müssen auch nicht immer alle bei einer Probe dabei sein ­ jeder hat die Originalaufnahmen ja zu Hause und erarbeitet seinen Teil, so dass es manchmal auch ausreicht, wenn der Großteil von uns den Song geprobt hat. Meistens haben wir für jeden Auftritt eine Verständigungsprobe ­ für neue Songs oder um ältere Titel wieder aufzufrischen.

Tim (Gitarre): Nein, denn wir sind alle Funkbrother!

Stephan (Posaune): Nun ja, wie in jeder großen Gruppe muss man sich eben arrangieren, seine eigenen Wünsche im Sinne des Gemeinschaftsergebnisses manchmal zurückstecken. Ich glaube, das ist bei den Bläsern keine größere Umgewöhnung, da die eh oft in größeren Orchestern spielen. Aber bisher hat es auch gut geklappt. Und wenn alle an einem Strang ziehen profitieren ja alle vom Ergebnis. Das mit den Proben ist da schon schwerer, denn es kann immer mal jemand nicht, weil er/sie ein anderes Konzert oder sonstige Verpflichtungen hat. Aber wenn man aufeinander eingespielt ist, dann kann man auch mit einem weniger noch Proben (wenn’s nicht jemand elementar wichtiges ist, wie der Schlagzeuger oder so) und jeder bereitet sich individuell so drauf vor, dass es am Ende gut und professionell rüberkommt.

Redaktion: In eurem Repertoire habt ihr ca. 60 Songs. Sind das überwiegend eigene Stücke oder gecoverte Versionen?

Hendrik: Bei den Songs handelt es sich ausschließlich um Klassiker aus Funk & Soul ausgehend von den 70ern bis heute. Also so heißen Stuff, wie James Brown, Kool and the Gang, Stevie Wonder, Earth, Wind & Fire und jede Menge mehr. Live jammen wir den Funk, das heißt wir zelebrieren die alten Klassiker und bringen sie wieder frisch auf die Tanzfläche, so dass die Songs interessant bleiben und die Leute Spaß an unserer Improvisationspower haben.

Stephan: Überwiegend Stücke anderer berühmter Künstler, die vom Publikum aber aus genau dem Grund immer wieder gern gehört und gewünscht werden.

Redaktion: Wie lange spielt ihr schon zusammen? Habt ihr musikalische Vorbilder bzw. lasst ihr euch in eurem Stil von außen beeinflussen?

Hendrik: Die feste Besetzung von Black Coffee hat sich jetzt über einen Zeitraum von zwei Jahren zusammengespielt. Angefangen haben wir mit einer Funksession im Spizz, einem Jazz- und Musicclub in Leipzig. Was unsere Vorbilder angeht, sagt es unser ja schon­ Black Coffee das aufputschende Konzentrat, der heiße Sud schwarzer Musik, ­das ist es was wir zelebrieren.

Tim: Nur von den ganzen Funkgöttern lassen wir uns was sagen (James, Chaka, usw. ?)

Stephan: Dazu kann ich nicht viel sagen, da ich erst kurz dabei bin… seit knapp zwei Jahren oder so? Ich denke, jeder hat so seinen persönlichen Musikgeschmack, der vor allem bei den Sängern auffällig mit einfließt, aber im Sinne der Authentizität versuchen wir uns an den Vorbildern zu orientieren, die diese großartige Musik geschaffen haben, die wir spielen.

Redaktion: Gibt es etwas, was euer Traum bzw. euer Ziel ist, wo ihr besonders gern ein Mal spielen würdet?

Hendrik: Momentan arbeiten wir an verschiedenen Ideen. ­Black Coffee soll zum Beispiel auch als Backing Band für internationale Acts auf der Bühne stehen, wir sind super eingespielt und können alles was grooven soll begleiten. Dann erarbeiten wir gerade ein neue Hip Hop Live Jam und bereiten eine regelmäßige Funk Session in Leipzig und denken auch an Export.

Stephan: Auf den großen Festivals dieser Erde.

Redaktion: Was dürfen unsere Gäste beim Honky Tonk® von euch erwarten?

Hendrik: Wenn die Gäste Lust zu Tanzen mitbringen, dann bekommen sie bei uns genau das Richtige ­ eine Nacht mit Funk & Soul Klassikern zum Gute Laune bekommen und Abtanzen bis in den Morgen.

Tim: Die größte Party ihres Lebens!

Redaktion: Na das hört sich doch vielversprechend an.

— 6. Honky Tonk® Kneipenfestival (12. 9. 2008)

Alles handgemacht! Honky Tonk® am 19.04. in Bielefeld

Bielefeld. Eine garantiert explosive Mischung bekommt man in Bielefeld am 19. April geboten. Warum? Das Honky Tonk® Kneipenfestival macht zum vierten Mal in der Stadt Station. Und schließlich präsentieren sich 21 Bands und DJs an einem Abend mit einem bunten Stilmix.

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Eine weitere Leipziger Formation gibt es im Stadtpalais zu bestaunen. Black Coffee – eine junge Band mit frischen Sounds. Sie verwandeln jeden mit den heißesten Funk- und Soulsongs in einen groovenden Partylöwen. Die Musiker lassen die Soul-Klassiker von James Brown, den Temptations, Sade, Stevie Wonder und deren Kollegen aufleben. Eine kraftvolle Sängercrew, ein tighter Bläsersatz und eine pulsierende Rhythmusgruppe sorgen für maximalen musikalischen Spaß beim tanzlustigen Publikum.

— Honky Tonk® Bielefeld (8. 4. 2008)